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Samstag, 27. Februar 2010

One year down... four to go!

21.02.2010 or 02/21/2010... One year has passed since I moved or immigrated to Southern Florida. To celebrate this event, I decided that I wanted to go to the place where I started my journey... South Beach, Miami. I only spent 3 days in a hostel there last year and didn't even set food on the beach of South Beach and due to being so busy throughout the year, I also never did after settling down, so it was about time.

Andrew and I got into the car, started the day at IHop and spent a wonderful afternoon walking through the streets of SoBe. We were lucky and had a quite sunny and warm day, which has become a rarity lately due to the Global Cooling events around the world, that did not spare South Florida. ;) We finished the day with Asian food and going to the movies to see Shutter Island with Leo DiCaprio... "Interesting" movie!

Definitely had a great day and can finally say that I've really been to South Beach!!!


21.02.2010 oder wie die Amis es schreiben wuerden, 02/21/2010... Ein Jahr ist seit meinem Umzug nach Suedflorida vergangen. Um dieses Ereignis zu feiern, entschied ich, dass ich an den Platz zurueckkehren wollte, an dem ich mein Abenteuer startete: South Beach, Miami. Ich habe dort letztes Jahr meine ersten 3 Tage in einer Jugendherberge verbracht, setzte aber nie einen Fuss auf den Strand von South Beach und auch nachdem ich sesshaft wurde, schaffte ich es nicht, weil ich ja immer so beschaeftigt war. Es war also laengst an der Zeit!

Andrew und ich setzten uns also ins Auto, starteten den Tag bei IHop und verbrachten dann einen wunderschoenen Nachmittag indem wir durch die Strassen von SoBe schlenderten. Wir hatten Glueck und es war ein recht sonniger und warmer Tag, was ja aufgrund der Global Cooling Ereignisse weltweit, von der auch Suedflorida nicht verschont blieb, auch hier eine Seltenheit geworden ist. Den Tag beendeten wir mit Asiatischem Essen und einem Kinobesuch um Shutter Island, der neue Film mit Leo DiCaprio anzugucken... "Interessanter" Film!

Wir hatten einen super schoenen Tag und ich kann endlich sagen, dass ich so richtig in South Beach war!!!










PS: Die englische Bulldogge mit der franzoesischen Bulldogge waren der HAMMER!!! SOOOO SUESS!!! TOO CUTE!!!

Dienstag, 29. Dezember 2009

The Queen is back from Vegas!

And once again I returned back home. My flight arrived today at 7 AM in Miami. I then picked up my friend from Fort Lauderdale airport (we both flew out of Las Vegas at 11:30 PM last night but with different destinations) and now I'm in my bed at home fixing to get some sleep. The two hours on the plane were just not enough.... I promise you'll get an update about what happened in the last couple of weeks soon. I'm still OFF work til 01/04/10!

Me somewhere in Vegas!

Und mal wieder bin ich zurueck zu Haus. Mein Flieger landete heute morgen um 7 Uhr in Miami. Anschliessend bin ich zum Flughafen in Fort Lauderdale gefahren meinen Freund abholen. Wir sind beide gestern Nacht um 23:30 Uhr in Las Vegas losgeflogen, nur eben mit unterschiedlichen Zielflughaefen (ich flug Non-Stop, er via Atlanta). Nun bin ich in meinem Bett und werde mir erstmal ein wenig Schlaf goennen. Die 2 Stunden im Flugzeug waren einfach nicht genug... Ich schwoere, dass ich euch ganz bald ein Update ueber die Ereignisse der letzten Wochen gebe. Ich hab ja noch bis 4. Januar 2010 URLAUB! :)

Dienstag, 1. Dezember 2009

Another paradise discovered.

Curacao was amazing! Beautiful scenery. Beautiful weather.
My hotel room included the best bed I've ever slept in on the American continental side of the world. It was quite tough to leave it every day! I cruised the island in my island "car" - a Suzuki Alto. I nicknamed it "Jimmy the Go Kart". After driving daily for 9 months on at least 5-lane highways, the bumpy single lane island roads were pretty scary in the beginning, but I adapted quickly to the interesting rollercoaster ride roads the island has to offer. Lots of fun when driving a Suzuki Alto and even more fun to find MY car, when it seems like the whole island drives the same. The local people not as happy as I pictured them for the Southern Caribbean. I smiled more!!! The local businesses equipped with way to many employees - all lots of time for chit-chatting with each other. Profitability!? The local language - Papiamentu. Interesting to listen to. Sounds like Afrikaans-Chinese with a note of Spanish blended in Dutch and English... ;)
500 pictures taken. Felt like cliff diving several times. It took a lot not to.
Met: 16 Canadian military fellas on the island for some training, a very attractive (not to say HOT!!!) US firefighter and his friends working on Curacao for a year, several crabs - from sandish yellow to black, 2 iguanas whom I distracted from eating fruit and about 5.000 lizards all in the area of the Hato Caves.
Was able to pay everywhere in USD, but am now proud owner of some Netherlands Antillean guilder (or florin), which means I'll be back, definitely, especially when I get my diver's license one day. This vacation's read: Peter G. Peterson - "The education of an American Dreamer". It's a very good biography.

Now, back in the States where I had to submit all my 10 fingerprints and a picture again upon entry - the officer with a smirk in response to my possibly slightly annoyed face: "only a couple more times until your citizenship!" Yes. Indeed! Can't wait! Only 4 years and 2 1/2 more months and estimated 120 fingerprints.









Curacao war traumhaft. Wunderschoene Landschaft. Wunderschoenes Wetter.
Mein Hotelzimmer beinhaltete das beste Bett in dem ich je innerhalb der amerikanischen Kontinente geschlafen habe. Es war ziemlich schwer, das jeden Tag zu verlassen! Die Insel durchfuhr ich in meinem Insel"auto", einem Suzuki Alto. Ich gab ihm den Sitznamen "Jimmy das Go Kart". Nachdem ich taeglich fuer 9 Monate auf einem mindestens 5-spurigen Highway unterwegs war, veraengstigten mich die kleinen, huckeligen, einspurigen Inselstrassen anfangs ein wenig, aber ich gewoehnte mich schnell an die interessanten Achterbahnstrassen, die die Insel zu bieten hat. Macht sehr viel Spass wenn man einen Suzuki Alto faehrt. Noch mehr Spass macht es MEINEN Wagen zu finden, wenn es scheint als faehrt die ganze Insel den selben Wagen. Die einheimische Bevoelkerung nicht so gut drauf wie ich mir das fuer die Suedkaribik vorgestellt habe. Ich habe definitiv mehr gelaechelt!!! In den oertlichen Geschaeften viel zu viele Angestellte. Die hatten massig Zeit fuer Gruppengeplauder. Profitabel ist das nicht gerade. Die Landessprache: Papiamentu. Sehr interessant! Hoert sich an wie Afrikaans-Chinesisch mit einem Schuss Spanisch gewuerzt mit Englisch und Niederlaendisch... ;)
500 Bilder geschossen. Fuehlte mich etliche Male nach Klippen-Springen. Musste mich arg zurueck halten. Getroffen habe ich: 16 Kanadische Militaertypen zum Training auf der Insel, einen sehr attraktiven (um nicht zu sagen HEISSEN!!!) amerikanischen Feuerwehrmann und seine Freunde, die fuer 1 Jahr auf Curacao arbeiten, etliche Krabben - von sandgelb bis schwarz gefaerbt, 2 Iguanas die ich vom Fruechteessen abhielt und geschaetzte 5.000 Eidechsen alleine im Bereich der Hato Hoehlen.
Ich konnte ueberall in USD bezahlen, bin nun aber stolzer Besitzer ein paar Niederlaendischer-Antillen-Gulden (Florin), was bedeutet, dass ich zurueck komme, definitiv, besonders wenn ich mal irgendwann meinen Tauchschein mache. Meine Urlaubslektuere: Peter G. Peterson - "Die Bildung eines Amerikanischen Traeumers". Sehr gute Biographie eines Mannes der es weit gebracht hat.

Nun wieder in den Staaten wo ich zur Einreise mal wieder meine 10 Fingerabdruecke und ein Foto abgeben durfte. Der Beamte hatte ein ziemliches Grinsen im Gesicht als Antwort auf meinen leicht genervten Gesichtsausdruck zu diesem Prozedere und meinte "nur noch ein paar mal bis zu deiner Staatsbuergerschaft." Ja. Genau! Ich kann's nicht erwarten! Nur noch 4 Jahre 2 1/2 Monate und geschaetzte 120 Fingerabdruecke.


Me, happy in Curacao and RELAXED RELAXED RELAXED!


Samstag, 9. Mai 2009

Greencard Winner Meeting Miami 2009

Gerade war es soweit: 11 (auch mal 12) Deutsche die direkte oder indirekte ;) GC-Gewinner sind, trafen sich in Miami zu einem gemuetlichen Gedankenaustausch am Bayside Marketplace. Eines hatten wir alle gemeinsam: Ohne die Teilnahme an der GC-Lotterie ueber die Agentur "The American Dream" mit Sitz in Berlin, waeren wir heute nicht hier gewesen. Bis auf drei der Truppe leben wir mittlerweile auch alle irgendwo in Florida. Markus, Jennie und Tommy waren quasi extra wegen dem Treffen aus Deutschland angereist... das fiel dann zufaellig auch mit deren Urlaub zusammen ;)

Besonders gefreut habe ich mich ueber das Zusammentreffen mit Noel, der bereits seit 8,5 Jahren hier wohnt und auch schon die amerikanische Staatsbuergerschaft besitzt. An diesem Punkt moechte ich in 4 Jahren und 9 Monaten ankommen!!!

Es war ein schoener Nachmittag und nachher machen die drei aus Deutschland Angereisten und ich noch einen kleinen Abstecher nach Downtown Fort Lauderdale!

Liebe Gruesse an alle anderen TAD-GC-Gewinner, die heute nicht dabei sein konnten und DANKE an TAD fuer die T-Shirts und Kulis!!!

Das JFK Denkmal am Bayside Marketplace, Miami

WIR!!!
von links nach rechts oben: Chandler (2x), DaSplashy (1x), Jennie_F (2x), Dreamcametru (1x), Miamisouthbeach (1x)
unten: Daniela (4x)


Bayside Marketplace
PS: Es sei angemerkt, dass es Anfangs ein wenig heiss war!!! Kein Wunder, wenn man sich in der prallen Mittagssonne um 12 Uhr trifft...

Mittwoch, 25. Februar 2009

Führerschein und Kultur

Heute hatte ich um 10:30 Uhr meinen Termin zum Beantragen des Führerscheins und zur schriftlichen Prüfung. Die praktische Prüfung entfällt hier in Florida, wenn man einen Führerschein aus Deutschland vorlegen kann. Meine Social Security Card & Number hatte ich bereits im letzten Jahr März beantragt, so dass ich deshalb nicht noch extra los musste. Die Dokumente, die ich dabei haben musste, umfassten damit: 1 x Greencard, 1 x deutscher Führerschein, 1 x SSN Nachweis, 1 x Nachweis über den Wohnsitz - in meinem Fall das Lease-Agreement, es reicht aber auch ein Brief mit der Anschrift, wie ich bei anderen sah. Den Reisepass wollte keiner sehen, sie hatten ja zwei Identitätsnachweise, obwohl auf dem Führerschein noch mein Mädchenname steht und auf der Greencard mein jetziger. Da haben sie wohl nicht so drauf geachtet. Bei der Autovermietung am Samstag wurde das genauestens protokolliert... Für den Führerschein musste ich dann auch noch 27,-$ dabei haben.

Laut Google Maps sollte das DMV gar nicht so weit entfernt sein, mein Navi kannte auf der Straße, auf der es sein sollte allerdings keine Hausnummer 16000 sondern nur eine 1600. Na gut, die Richtung stimmte ja immerhin. Allerdings fuhr ich dann von No. 1600 bis 16000 eeeeewig eine Straße runter. So hatte ich aber auch gleich das Vergnügen, eine Automeile zu sehen. Dort befindet sich ein Gebrauchtwagenverkäufer neben dem Anderen.

Ich kam etwas verspätet im DMV in einem Ort namens Opa-Locka an und dachte schon, dass ich mich neu einreihen muss, aber nichts da. Es störte keinen, dass ich fast 15min zu spät war. So durfte ich mich also bei den "Appointments" einreihen. Nach einem einfachen Sehtest und Foto, durfte ich an den Computer zum schriftlichen Test. Dieser besteht aus zwei Themenblöcken à 20 Fragen, von denen man pro Block 5 falsch haben darf. Der erste Block fragt Verkehrsregeln ab. Und gleich die zweite Frage hatte ich falsch. Dort wurde gefragt in welcher Distanz zu einem entgegen kommenden Auto man kein Fernlicht anhaben darf. In Deutschland schaltet man es einfach aus, wenn einer von vorne sichtbar ist, hier ist das in Foot-Angabe geregelt. Da klopfte mir doch schon etwas das Herz, zu mal die fünfte Frage auch wieder falsch war. Aber ich hab mich nicht aus der Ruhe bringen lassen und so blieb es bei diesen zwei Falschen. Der zweite Block fragt Verkehrsschilder ab. Dabei hatte ich null Fehler und somit hab ich die Führerscheinprüfung bestanden und durfte mir meine vorläufige Bescheinigung abholen.

Das tollste was ich in den zwei Tagen gelernt habe ist, wie man mit dem Arm "blinkt". Das hätte ich letztes Jahr gebraucht, als beim BMW mitten in Trier die Bordelektronik ausfiel, blinken damit unmöglich war und ich genau in dem Moment nach rechts abbiegen musste. Links war mir ja klar, wie bei einem Radfahrer eben, aber rechts!? Na nun weiß ichs, fürs nächste Mal eben! :) Und hier für euch:
Opa-Locka kam mir übrigens so vor wie "In da Hood", also ein bisschen Gangster- und Ghettoviertel. Ich war aber vorbereitet, weil ich das im Zusammenhang mit Hialeah, einem anderen Ort nebenan, schon einmal gelesen hatte. Eine Behörde hatte ich allerdings in einem ganz anderen Gebäude vermutet, aber nein, hier wars, gleich neben dem Tattoo-Laden:


Danach war ich noch ein paar Gebrauchtwagenhändler auf der Automeile besuchen, bin aber nicht fündig geworden. Alles zu teuer oder zu schäbig für den geforderten Preis.

Also bin ich zur Bank gefahren um ein Konto zu eröffnen. Damit habe ich mir dann heute auch 35,-USD "verdient". Mein Vermieter ist auch bei der Bank of America und meinte, da müsste es noch so ein "Freunde werben Freunde" Programm geben. Also hab ich brav nachgefragt und siehe da, das gibt es noch. So bekommt Allen, mein Vermieter, 25,-USD und ich 35,-USD. Juhuu! Eine Woche Essen! Dann sollte ich mir noch ein Design für meine Kontokarten aussuchen. Damit war ich ja völlig überfordet. Hätte ja gerne etwas einfaches, vielleicht einfarbiges gehabt, aber nein, so renn ich nun demnächst mit Hello Kitty auf meinen Karten und Schecks rum.... lach!

Kreditkartenanträge haben wir auch gleich gestellt. Einen für eine normale Karte (entweder fully secured mit 300,-$ oder partially secured mit 99,-$ Hinterlegung) und einen für eine Studentenkarte. Das wäre am einfachsten und billigsten für meine Zwecke. Also habe ich mal eben behauptet, ich will die FIU als Vollzeit-Student besuchen. Mal gucken, ob das klappt. Der Bankangestellte meinte übrigens, ich sei gut informiert! Da hatte er ja auch recht. Dem TAD Forum sei dank!

Nachdem ich dann genug für heute gemacht hatte, bin ich noch in den Monastery Garden gleich ums Eck von meiner Wohnung. Offizielles Kulturgut Florida's und eine alte, spanische Klosteranlage.



Montag, 23. Februar 2009

Die Jagd beginnt...

...und der frühe Vogel fängt den Wurm... Im Hostel gibt es schon um 8 Uhr Frühstück. Das bestand aus Toast, Marmelade, Butter, Erdnussbutter und schwarzem Kaffee. Nicht viel, aber umsonst (oder im Preis inbegriffen), also reichte das auch. Danach hab ich mich mit dem Laptop in die Lobby gesetzt, das kostenlose Wifi in Anspruch genommen und mir sämtliche Nummern der für mich interessanten Shared Apartments (WG's) aus dem Internet rausgeschrieben. Ich hatte von Deutschland aus ja schon einen Favoriten, der hatte mich allerdings schon vor 2 Wochen angeschrieben, weshalb ich da nicht mehr so die Hoffnung hatte, dass dieses Apartment noch frei wäre.

Bevor ich aber so richtig loslegen konnte, brauchte ich ja erst einmal eine amerikanische Handynummer. Also auf zu Walmart ein Prepaid Paket kaufen. Eigentlich hätte ich ja nur eine SIM gebraucht, die gab es aber nicht einzeln zu kaufen, sondern immer nur in Kombination mit einem Handy. Dann eben so. Nun habe ich also ein Nokia mit SIM-Lock rumliegen... Die Aktivierung war etwas umständlich. Man konnte es entweder über Internet aktivieren oder durch Anruf von einem anderen Telefon aus. Da kam Freude auf! Das Hostel war 45min entfernt und ein anderes Telefon!? Fehlanzeige! Also musste meine deutsche Prepaid SIM dran glauben. Ich konnte das US-Handy noch gerade so aktivieren, dann waren 10 Euro verbraucht und meine deutsche SIM leeeeer! Aber wenigstens konnte ich nun anfangen.

Als erstes rief ich den Vermieter meines Favoriten an und siehe da, das Zimmer war noch zu haben. Allerdings erst zum 6.März, ich bräuchte ja aber eins zu sofort. Er erzählte mir dann, dass ich bis dahin in einem anderen Apartment von ihm wohnen könnte. Also trafen wir uns erst bei diesem in North Miami Beach. Ich war pünktlich zu 14 Uhr da, er kam 14:25 Uhr... ihr wisst ja... :)
Dabei fiel mir dann auf, dass ich noch nie mit männlichen Vermietern zu tun hatte. Er ging das ganze relativ nüchtern an, sagte nicht viel dazu und nach 2 Minuten waren wir schon wieder draußen und machten uns auf zu meinem Favoriten in Dania Beach. Eine hübsche "gated community" erwartete mich - d.h. ein Sicherheitsmännchen sitzt in einem Häuschen und bewacht die beschrankte Zufahrt zum umzäunten Wohnviertel. Mich kann also zumindest dort keiner klauen :). Das Townhouse ist zweigeschossig und hat sogar ein kleines Patio/Garten zum BBQen oder Sonne tanken. 20m von der Haustür entfernt befindet sich der Community Pool, der echt schön ist und mehr an eine Hotelanlage erinnert. Es gibt nebenan sogar noch ein Jacuzzi. Umringt ist das ganze von Pflanzen und Bäumen und Sonnenliegen mit Schirmen. Toll!

Meins! The Villas at Harbor Isles. Der rote Pfeil markiert "meine" Wohnung!


Und viel toller: Ich erhielt den Zuschlag und werde dort zumindest für die nächsten Monate wohnen. Mein Mitbewohner ist Cosmo, ein Ü40-jähriger Mann, der wohl immer unterwegs und aufm Sprung ist. Er hat sich so einen Weinkühlschrank in die Küche gestellt, hat eine Putzfrau, die einmal die Woche sein Zimmer putzt und auch die untere Etage mit Küche etc. und ist im Besitz vieler hübscher Bilder, die überall an den Wänden hängen.

Nun ziehe ich heute aber erstmal in das andere Apartment, bis der Vormieter aus dem "richtigen" raus ist. Meinen Mietvertrag habe ich und damit auch den Nachweis meiner Adresse, welcher für die Beantragung des Führerscheins hier notwendig ist.

Die Jagd geht also weiter. Denn es gibt noch viel zu tun... Führerschein, Konto, Auto, Versicherung.... auf geht's!

Einreise und nun Official Immigrant!

Am 20.02. bin ich also noch ein letztes Mal mit 220km/h die Autobahn runtergedüst. Das musste ich ja noch einmal nutzen, wo es hier dann nur noch mit max. 70m/h = 120km/h vorwärts geht. Die ganze Strecke von HRO nach FFM war es einfach nur grau und entweder lag oder fiel Schnee (bzw. Matsch) oder es regnete im Einklang mit dichtem Nebel. Da freut man sich doch noch einmal extra in die Sonne zu kommen.

Der Firmenwagen war schnell abgegeben und dann fuhren Holger und ich nach Wiesbaden zu Ali und Michael um dort noch ein bisschen zu quatschen und den letzten Abend in Deutschland ausklingen zu lassen. Um 1 Uhr ging es dann doch mal ins Bett, um 6 Uhr wieder raus. Dann gab's noch ein ordentliches Frühstück mit deutschen Brötchen. Obwohl Walmart in vielen Läden mittlerweile auch Crusted Rolls führt und es ja auch mancherorts polnische, deutsche oder französische Bäckerreien gibt, habe ich das doch noch einmal genossen, denn wer weiß, ob ich mir die sooo schnell leisten werde oder doch lieber vom billigeren Labbertoast lebe.

Ali und Michael fuhren mich dann zu 8 Uhr zum Frankfurt Airport wo Holger schon auf uns wartete. Das sah dann so aus:

Ich vorm Einchecken

Holger und Ali und der Beweis, dass ich nicht mehr Gepäck mitgenommen habe, als erlaubt!

Nach dem Einchecken und vorm Goodbye!
Dann ging es in einen ziemlich neuen Flieger von Air Canada und auf nach Toronto. Da ich noch nie über Kanada in die USA eingereist bin, war ich schon aufgeregt, wie das wohl ablaufen würde. Laut einigen Erlebnisberichten sollte das sehr einfach sein und so mancher ist von dort aus wohl sogar noch nach 364 Tagen ohne Probleme und damit ohne Entzug der GC ins Land gekommen. Am Airport musste ich mich dann nicht in die Schlangen der nach Kanada-Einreisenden stellen, sondern durfte gleich eine Etage höher zu den US-Beamten. Dort wurde ich dann von "meinem" Beamten übrigens ziemlich gelöchert. Also nix mit einfach! Erst wollte er wissen, wie ich die GC erhalten habe und dachte ich hätte sie mir bestimmt "angeheiratet"... Okay, stimmt ja auch, nur eben nicht über die Heirat eines Amis ;-). Als ich erklärte, dass ich sie über die Lotterie habe, wollte er dann wissen, wielange ich außerhalb des Landes war. Bei der Frage lüge ich einfach nicht, weil ich der Meinung bin, dass es sicherlich Wege gibt, dies zu prüfen und sei es nur das Umbättern einiger Seiten meines Passes und dort steht ja nun mal in den Stempeln, wann ich das letzte Mal dort war. Also sagte ich brav "11 Monate", woraufhin der Beamte schon leicht sein Gesicht verzog und ich in den Erklärungsrausch verfiel.... Studium musste beendet werden, dann noch bissel arbeiten um die Auswanderung zu finanzieren, aber nun endlich ist es ja so weit. Dazu ein gaaaaaanz breites Lächeln als Bestechung! Hat geholfen! Ich durfte gehen.

Und dann ging es auch schon in den Flieger nach Miami. Dort gab es Probleme mit dem Abfluss der Bordtoilette, weshalb wir noch eine Stunde festsaßen. Da es schon später Nachmittag in Toronto war und es wieder anfing zu schneien, durften wir dann auch noch länger warten, da dass Flugzeug noch anständig enteist wurde. Erst mit einer Neon-Orangenen Flüssigkeit, daraufhin folgte etwas Neon-Grünes. Das strahlte natürlich bis ins Flugzeuginnere, was stark an die Atomteilchen bei den Simpsons erinnerte, die ja auch immer so grün leuchten *lach*.

Jedenfalls ging es dann endlich los und in Miami brauchte ich nur noch zum Kofferband. Keine Kontrollen mehr. Also auf zum Mietwagen. Die Stationen sind in MIA aber nicht direkt im Flughafengebäude sondern etwas ausserhalb, weshalb ich mir ein Shuttle von National anhalten musste, um dorthin zu kommen. Das klappte aber alles super. Und ich kam auch nicht drumrum, die 25,-USD "additional daily fee" für Fahrer unter 25 Jahren zu zahlen. Das nervt mich natürlich! Immerhin ist das bei einer Mietdauer von 7 Tagen schon eine ordentliche Summe.

Da ich mir mein Navi aus Deutschland mitgenommen habe und dafür auch USA Kartenmaterial besorgt hatte, spar ich mir wenigstens die Ausleihgebühr dafür. Ins Hostel hat es mich dann auch super geführt, wo ich 22:30Uhr aufschlug.

Nun bin ich also tatsächlich eingewandert! Ein bisschen merkwürdig ist das schon noch, aber das wird sich bestimmt geben, spätestens dann, wenn ich anfange zu arbeiten.